Kenia: Lake Turkana Festival

Nabuyatom - Kraters am Südufer des Turkana-Sees
Nabuyatom - Kraters am Südufer des Turkana-Sees (Quelle: Kenya Tourism Board)

Kenia: Lake Turkana Festival

(rf) Im Norden Kenias findet Mitte Juni ein Kulturfestival am größten Wüstensee der Welt statt. Das Lake Turkana Festival feiert vom 13. bis zum 15. Juni 2014 im Fischerdorf Loiyangalani die Kultur der Nomadenvölker Nordkenias. Vertreter von mindestens 12 verschiedenen in der Region beheimateten Volksgruppen, nämlich der El Molo, Rendille, Samburu, Turkana, Dassanech, Gabra, Burji, Borana, Konso, Sakuye, Garre und Waata, werden ihre traditionellen Tänze und Gebräuche, ihre Musik und Kunst präsentieren und einen Einblick in ihr Alltagsleben geben. Der Ort der Veranstaltung liegt in einer kleinen Oase am Südostufer des alkalischen Turkana-Sees im Bezirk Marsabit. Der Turkanasee gilt als der größte Wüstensee der Welt. Berühmt ist die Region auch als die „Wiege der Menschheit“: Etliche Funde von Überresten prähistorischer Hominiden wurden hier getätigt – vom Schädel eines rund 3,5 Millionen Jahre alten Kenyanthropus platyops bis hin zum so genannten „Turkana Boy“, dem 1,5 Millionen Jahre altem und fast vollständig erhaltenem fossilen Skelett eines Homo Ergaster. Heute bildet der See Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt, darunter die größte Krokodilpopulation Afrikas und etliche Wasservögel, wie zum Beispiel Flamingos und Pelikane.

Weitere Informationen unter www.laketurkanafestival.com.


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