Gruselig schön - Geisterroute durch Schottland

Geisterroute durch Schottland (Foto: Mark Ferguson / Visit Scotland)

Gruselig schön - Geisterroute durch Schottland

Jahrhundertealte Burgruinen, dunkle Legenden und jede Menge Spuk - wer auf der Geisterroute einen Roadtrip durch Schottland macht, könnte Bekanntschaft mit den berühmt-berüchtigsten Geistern des Landes machen.

Über 1100 paranormale Erscheinungen wurden hier in den vergangenen Jahren gemessen (Quelle: paranormaldatabase.com). Endlang der Geisterroute gibt es 15 Gespenstern, die dort ihr Unwesen treiben.

Die Berühmteste : Die Grüne Dame

Die Grüne Dame treibt ihr Unwesen in den Gemäuern von Crathes Castle, einer Festung aus dem 16. Jahrhundert, in der Region Aberdeenshire im Nordosten Schottlands. Ihre Existenz bezeugte sogar schon eine königliche Quelle : Keine Geringere als Königin Victoria will dem Geist einst begegnet sein. Besucher sehen die Grüne Dame stets im selben Zimmer, manchmal hält sie ein Baby im Arm.

Der Legende nach soll eine junge Bedienstete mit ihrem unehelichen Kind aus der Burg geflohen sein und ward nie wieder gesehen. Doch bei Renovierungsarbeiten in den 1800er Jahren wurde eine grausige Entdeckung gemacht. Ein Arbeiter fand unter dem Kamin menschliche Knochen. Die einer Frau und eines Babys …

Der Mörderischste : Der Mackenzie Poltergeist

Der Greyfriars Kirkyard, ein Friedhof im Herzen der mittelalterlichen Old Town von Edinburgh, ist einer der besten Orte für Geisterjäger überhaupt. Auch Harry Potter-Fans pilgern zu diesem Friedhof, da hier das Grab von Tom Riddell alias Lord Voldemort zu finden ist. Doch hier liegt noch ein ganz realer Bösewicht begraben: Sir George Mackenzie, auch der « Blutige Mackenzie » genannt, lebte im 17. Jahrhundert und hat als Mann der Kirche über 1200 Andersgläubige auf dem Gewissen.

Viel später, in den 1990er Jahren, suchte eines Nachts ein Mann Unterschlupf im Mackenzie Mausoleum. Er kam auf die zweifelhafte Idee, einen der Särge aufzubrechen und nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Als er den Sarg öffnete, tat sich plötzlich der Boden unter ihm auf und er landete in einer unterirdischen Kammer voller Skelette. Es heißt, er sei aus dieser grausigen Falle entkommen, aber niemand will ihn danach je wieder gesehen haben.

Mehrere Besucher berichteten seitdem, sie seien in der Nähe der Mackenzie Grabstätte Geistern begegnet. Das Mausoleum ist inzwischen mit einem großen Vorhängeschloss gesichert. Das schützt garantiert vor Dieben, aber auch vor Geistern?

Der Musikalischste : Der Kopflose Trommler

Die Legende des kopflosen Trommlers ist weitverbreitet in Edinburgh und wird besonders mit Edinburgh Castle in Verbindung gebracht, das auf einem Felsen über der historischen Altstadt thront. Die Identität des gespenstischen Musikers bleibt ein Rätsel und auch, wie er seinen Kopf verloren hat, vermag niemand zu sagen.

Das erste Mal wollen ihn Bewohner der Stadt im Jahr 1650 gesehen haben – kurz bevor Oliver Cromwell nach dreimonatiger Belagerung Edinburgh Castle und damit auch Schottland eroberte. Seitdem ist der kopflose Trommler nicht besonders beliebt bei den Edinburghern und gilt als schlechtes Omen.

Blutiges Gemetzel: Die Geister von Clan Macdonald

13. Februar 1692, Glen Coe, früher Morgen. Regierungssoldaten, die sich als friedliche Besucher ausgaben, schlachten 38 Mitglieder des Macdonald-Clans in einer verräterischen Szene ab, die Game of Thrones würdig ist. Viele andere versuchen in die umliegenden Berge zu fliehen und erfrieren.

Seitdem haben unzählige Wanderer Schreie aus dem Tal gehört. Andere wollen sogar Szenen dieses schrecklichen Gemetzels gesehen haben, endlos nachgestellt von den Geistern des Macdonald Clans.

Die neue Geisterroute (Geisterroute zum Download) stellt 15 der berühmtesten schottischen Spukgestalten vor. Grüne Dame, kopfloser Trommler, Geisterzug ... in Schottland gibt es Gespenster und Geister aller Art.

Links
Visit Scotland: www.visitscotland.com






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