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Flugsafari über das grönländische Inlandeis

Flugsafari über das grönländische Inlandeis

(rf) Mehr als 80 Prozent der Fläche Grönlands sind von Eis bedeckt. In weiten Teilen ist die Schicht 3.000 Meter dick. Dieses Naturwunder bestaunt man am besten von oben. Von Ilulissat und Kangerlussua aus werden Flugsafaris angeboten. Bis zu fünf Personen sitzen in einer zweimotorigen Maschine und genießen den Blick von oben auf das Inlandeis, den Ilulissat Eisfjord, Wale in der Diskobucht oder kalbende Gletscher. Alle Sitze befinden sich neben breiten, viereckigen Fenstern und bieten beste Sicht auf die grönländische Natur. Die Touren sind zwischen 30 Minuten und eineinhalb Stunden lang und ab 185,- EUR pro Person buchbar.

Von Kangerlussuaq aus führt die Tour "Kangerlussuaq Navigators Rock" wahlweise 30 oder 45 Minuten zum Inlandeis. Von Ilulissat aus geht es etwa beim "Icefjord Photo Sightseeing" zum Ilulissat Fjord. Er gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und fließt mit rund 20 Metern pro Tag. Das entspricht einer jährlichen Eismenge von 35 Kubikkilometern. Eine gute Chance Wale zu sehen, bietet die Tour "Disko Whale Zafari". Sie führt zu den Riesen-Eisbergen am äußeren Ende des Ilulissat Eisfjordes und dann zur Küste der Diskobucht. Mit mehr als eineinhalb Stunden ist der Ausflug "Master Explorer" der längste und umfangreichste im Angebot von Air Zafari. Der Flug führt über Grönlands Tundra, über die Moränen-Abbruchkante des Kangia Gletschers, zum Inlandeis und zum Eqi-Gletscher. Dieser zeigt eindrucksvoll die ganze Macht der Natur: Wenn er kalbt lösen sich gewaltige Eisblöcke, stürzen ins Wasser und beginnen ihre Reise im Meer. Bei den Entdeckungstouren von oben bietet sich Abenteurern auch ein Blick auf die wild lebenden Tiere der größten Insel der Welt, wie Moschusochse oder Polarfuchs.
Weitere Informationen unter www.airzafari.gl.

(Quelle: Air Zafari)


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