Tipp: Schutzkleidung verringert Verletzungsgefahr

Tipp: Schutzkleidung verringert Verletzungsgefahr

(rf) Über 50.000 Skifahrer verletzten sich allein in Deutschland in einer Winter-Saison, so die Bilanz der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU). Das Tragen eines Helms kann bei einer Kollision zwischen zwei Wintersportlern jedoch vor schweren Kopfverletzungen schützen. Ski- und Snowboardhelme gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Die so genannten Helme der Klasse A eignen sich besonders für sportliche Fahrer und beim Abfahrtski. Sie haben eine harte Schale, die auch den kompletten Ohrbereich abdeckt und schützt. Helme der Klasse B schützen die Ohren nur mit einem weichen Pad, das bei einigen Helmen sogar abnehmbar ist. Aufschluss über die Qualität eines Helmes gibt das GS-Zeichen für "Geprüfte Sicherheit", das unter anderem auch TÜV Rheinland vergibt. Geprüfte Ski- und Snowboardhelme erfüllen die strengen Kriterien der europäischen Norm EN 1077. Auch Skibrillen sollten spezielle Anforderungen erfüllen (EN 174): Sie müssen eng am Kopf sitzen, so dass sie den Luftstrom gut abhalten. Skibrillen sind mit orangefarbenem, hellem oder dunklem Glas erhältlich. Wer auf Nummer Sicher gehen will, fährt nicht ohne Rückenprotektoren, die nach der DIN EN 1621-2 geprüft worden sein sollten. Extreme Wintersportler sollten zudem eine komplette Lawinenschutzausrüstung mit Schaufel und Lawinen-Airbag bei sich tragen.