Bretagne: Wandern auf Belle-Ile, der schönen Insel

Blick auf den Insel-Leuchtturm Phare des Poulains
Blick auf den Insel-Leuchtturm Phare des Poulains ((Foto: Pixabay)

Bretagne: Wandern auf Belle-Ile, der schönen Insel

Die Insel Belle-Ile liegt vor der Südküste der Bretage. Das Eiland ist ein wahres Naturparadies im Atlantischen Ozean: Grüne Wiesen und Wälder, idyllische Gärten, weiße Sandstrände in schmalen Buchten sowie steile Klippen und schroffe Felsnadeln im Meer.

Am Rande des Golfs von Biskaya gelegen, profitiert die Insel von einem milden Klima mit vielen Sonnenstunden. Mit 20 mal neun Kilometern und 5.200 Einwohnern ist Belle-Ile die größte bretonische Insel, aber dennoch sehr ländlich und dünn besiedelt. Neben vielen winzigen Dörfern gibt es nur vier Ortschaften: die bunten Hafenstädte Le Palais und Sauzon mit ihren vielen Cafés und Restaurants sowie Locmaria und Bangor.

Entlang eines 80 Kilometer langen Küstenpfads kann man die Insel erwandern. Die Wandertour führt entlang wilder Klippen und weißer Strände. Drei bis vier Tage dauert die Insel-Umrundung auf Schusters Rappen.

Inselstädtchen Sauzon mit Hafen
Inselstädtchen Sauzon mit Hafen (Foto: Pixabay)

Auf den Spuren von Claude Monet

Ein besonderer Eye Catcher während der Wanderung sind die Felsnadeln in Port Coton im Westen der Insel. Der ein oder andere kennt das Motiv sicherlich aus dem Musée d’Orsay in Paris. Im Herbst 1886 entdeckte der Maler Claude Monet (1840-1926) die „schöne Insel“ für sich und malte insgesamt 39 Bilder auf Belle-Ile.

Insbesondere die von Sonne, Meer und Wolken aufgeführten Lichtspiele beeindruckten den Künstler. „Das Meer ist unglaublich schön und voller fantastischer Felsen“, schwärmte Claude Monet. Auch bei Sturm und Hagel stellte er seine Staffelei an der Küste auf.

Felsformationen vor der Insel Belle-Ile
Felsformationen vor der Insel Belle-Ile (Foto: Pixabay)

Insel als Filmkulisse

Auch werden einige ein paar Szenerien aus dem Bretagne-Krimi mit Kommissar Dupin wiedererkennen: Die Belle-Ile ist Schauplatz des Falls „Bretonische Idylle“ von Jean-Luc Bannalec.

Weitere Highlights entlang des Weges sind der rot-weiße Leuchtturm an der Landspitze Poulains, der Hafenort Le Palais mit der Vauban-Zitadelle direkt an der Küste und das bunte Fischerörtchen Sauzon mit seinen Cafés, Restaurants und dem Fischerhafen der Insel.

Die beste Reisezeit ist die Nebensaison im Frühjahr zwischen April und Juni sowie im Herbst zwischen Mitte September und Mitte November. Die Insel erreicht man ab Quiberon mit der Fähre „Compagnie Océane“ in einer Stunde. Während der gesamten Zeit kann man in derselben Unterkunft wohnen. Die Wege sind kurz auf dem Eiland. So kann man am nächsten Tag einfach dort starten, wo man am Vortag aufgehört hat.

Der Insel-Rundweg auf Belle-Ile wurde zum beliebtesten Wanderweg Frankreichs 2022 gewählt.

Links
Wandern auf Belle-Ile: www.bretagne-reisen.de


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