Aktivurlaub an der französischen Atlantikküste

Aktivurlaub an der französischen Atlantikküste

(Quelle: Poitou-Charentes)

(rf) Egal ob beim Radfahren, Wandern oder Wassersport, die Region Poitou-Charentes an der französischen Atlantikküste bietet ideale Voraussetzungen, um bei Outdoor-Aktivitäten Frischluft zu tanken.

Wandern
Wer sich aufmacht, die Region zu Fuß zu erkunden, wird reich belohnt: Eine atemberaubende Naturkulisse und ein breites touristisches Angebot erwarten den Wanderurlauber. Eine Vielzahl von Routen bieten Meerblick, führen durch Weinberge, vorbei an Seen, Flüssen, romanischen Kirchen und historischen Stätten, durch idyllische Dörfer und Bilderbuch-Landschaften. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade ermöglichen sowohl sportlich Ambitionierten als auch Familien mit Kindern die Natur zu erleben und
Kulturlandschaften kennen zu lernen. Man unterscheidet zwischen Fernwanderwegen (GR®), regionalen Weitwanderwege (GR® de pays) und kurzen Wanderwegen (PR®). Etliche Gästezimmer (Chambres d’hôtes) entlang der Routen bieten Übernachtungsmöglichkeiten.

Wassersport
Die zum Teil starken Winde sorgen für eine optimale Brandung und gleichmäßige Wellen und damit für ideale Surfbedingungen an der 460 Kilometer langen Küste der Region. Von La Rochelle bis Royan wechseln sich feine Sandstrände mit Felsklippen, Meersalinen und Austernbänken ab. Zahlreiche Wassersportschulen bieten Kurse im Surfen, Windsurfen und Kitesurfen wie auch im Tauchen und Segeln an. Wer sich an Land wohler fühlt, kann beim Strandsegeln die weiten Sandstrände erkunden.
Kajaks und Kanus kann man sowohl für das Meer als auch für Flüsse ausleihen. An vielen Orten wird auch Wasserski oder Jetski angeboten.
Auch auf dem Meeresgrund gibt es viel zu entdecken: Tauschschulen bieten Ausflüge zu natürlichen oder archäologischen Unterwasser-Schätzen an. Auf dem Meeresgrund liegen unter anderem die Wracks der Cristina Rueda, einem spanischen Dampfschiff, das 1925 ganz in der Nähe der Insel Ré Schiffbruch erlitt und eines deutschen U-Bootes, das 1944 zwischen der Insel Ré und der Insel Oléron kenterte. Darüber hinaus gibt es eine lebendige Unterwasserwelt mit zahlreichen Seeanemonen, Meeresschwämmen und Fischschwärmen zu entdecken.

Außerdem bieten der Atlantik, etliche Seen, Flüsse und Bäche vielseitige Angel-Möglichkeiten. In einigen Orten werden Ausflüge zum Hochseefischen angeboten. Um an den Süßwasserseen angeln zu dürfen, braucht man eine Angelkarte und eine zusätzliche Marke, die man im Angelfachgeschäft, im Zeitschriftenladen oder im Cafe erhält. Allerdings sind Schonzeiten und Beschränkungen einzuhalten und da sich kleinere Flüsse oft in Privatbesitz befinden, sollte man sich vorher genau informieren, wo das Angeln erlaubt ist.

Radfahren
2 950 Kilometer ausgeschilderte Fahrradwege führen durch idyllische Dörfer, historische Städte, duftende Pinienwälder oder an der Küste entlang und sorgen dafür, dass man Natur und Kultur der Region auch auf zwei Rädern entdecken kann. Ein Netz von Radwanderwegen mit wenig Verkehr ist für alle Arten von Fahrrädern geeignet und wird durch die „Grünen Wege“ ergänzt, die ausschließlich Radfahrern, Reitern und Wanderern vorbehalten sind. So kann man das Weinbaugebiet in der Gegend von Cognac oder das Marais Poitevin kennenlernen, die historische Hafenstadt La Rochelle erkunden oder sich auf den Inseln Ré und Oléron den Wind um die Nase wehen lassen. Die Rundwege umfassen drei verschiedene Stecken: „Familienstrecken“ von vier bis zehn Kilometern, „Erlebnisstrecken“ von 20 bis 40 Kilometern und „Entdeckungstouren“ von 40 bis 70 Kilometern. So findet jeder das Richtige für sein Niveau.

Weitere Informationen unter www.poitou-charentes-vacances.com.


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