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Urteil: Vorauszahlungen bei Pauschalreisen

Urteil: Vorauszahlungen bei Pauschalreisen

(rf) Reiseveranstalter dürfen bei Buchung einer Pauschalreise von ihren Kunden nicht mehr als 20 Prozent des Reisepreises als Vorauszahlung verlangen. Dies entschied kürzlich das Landgericht Leipzig und schlug sich damit auf die Seite des Verbrauchers. Klauseln, die eine höhere Anzahlung vorsehen sind unzulässig. Das Urteil (Az. 08 O 3545/10) ist eine Stärkung des Verbraucherschutzes, da der Urlauber vor willkürlichen Vertragbedingungen in der Reisebranche geschützt wird. Außerdem stellte das Gericht fest, dass der Restpreis erst 30 Tage vor Reiseantritt bezahlt werden muss.


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