Spezial Cliff Diving

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Red Bull Cliff Diving World Series 2012

(rf) Die besten Klippenspringer der Welt gegen die Schwerkraft. 27 Meter Luftakrobatik mit Drehungen und Saltos, der Aufschlag aufs Wasser erfolgt drei Sekunden später und mit rund 85km/h. Drei Jahre nach ihrem Debüt hat sich die Red Bull Cliff Diving Series zur prestigeträchtigsten Wettkampfserie im Wassersprungsport etabliert. 2012 wird die einzigartige Meisterschaft einmal mehr Bühne für schwindelerregende Sprünge sein. Bei sieben Stopps zwischen Juni und September in Europa, Nordamerika und dem Mittleren Osten kämpfen elf Athleten um den begehrten Titel und verbreiten den Spirit des Cliff Divings rund um den Globus.

Tourstoppdaten:
Juni 22 – 23 | Corsica | Frankreich
Juli 6 – 7 | Grimstad | Norwegen
Juli 20 – 21 | Azores | Portugal
August 3 – 4 | Inis Mór| Irland
August 24 – 25 | Boston | USA
September 7 – 8 | Pembrokeshire, South Wales | UK
September 27 – 28 | Wadi Shab | Oman

Weitere Informationen unter www.redbullcliffdiving.com.

Cliff Diving Korsika

Strahlend blauer Himmel, eine leichte Briese und etwas aufgewühltes Wasser waren die Bedingungen für den ersten von sieben Bewerben für die Weltelite der Klippenspringer auf der Südspitze Korsikas im Mittelmeer. Etwa 110 Boote trotzten dem Wellengang und bekundeten ihren Tribut für die beindruckenden 3-Sekungen Flüge von der 27m hohen Plattform auf den Überresten der Saint François Kanone, die die Seestraße von Bonifacio überblickt.

Cliff Diving Grimstadt / Norwegen

Das zweite Springen der Tour fand am 7. Juli in der norwegischen Stadt Grimstad statt. Diese stellt den nördlichsten Punkt der Saison 2012 dar. Abgesehen von der wörtlichen Bedeutung Grimstads – „saure Stadt“ – sind die 20 000 Einwohner für ihre unverfälschte Fröhlichkeit bekannt. Sie brauchen nicht viel um glücklich zu sein: Eine malerische Landschaft und gute Wetterbedingungen, machen dieses Städtchen, 500 km südlich von Oslo zu einem idyllischen Platz für den zweiten Tourstop der Red Bull Cliff Diving World Series. Die norwegische Küstenstadt war Teilzeit Heimat der berühmten Dramatiker Henrik Ibsen und Knut Hamsun. Nachkommen dieser literarischen Vergangenheit sind das jährlich stattfindende Kurzfilmfestival, sowie das Genuss Festival, welches sich auf Kultur und Kunst beschränken.

Cliff Diving Vila Franca do Campo / Portugal

1.369 Kilometer westlich vom europäischen Festland umfasst die Inselgruppe der Azoren neun Inseln aufgeteilt in drei Gruppen und symbolisiert den Ausgangspunkt des großen Abenteuers der Entdeckungen, das im fünfzehnten Jahrhundert begann und den Portugiesen erlaubte, auf allen vier Ecken des Erdballs präsent zu sein. Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs sind die Azoren zweifelsohne eines der letzten Paradiese in Europa und erscheinen häufig in Legenden rund um den verlorenen Kontinent Atlantis. Der Austragungsort des dritten von sieben Stopps der World Series ist rund einen Kilometer von der Küste entfernt und entstand durch den Einsturz eines ehemaligen Vulkans. Die Insel, in ihrer Form beinahe rund, wird nur in einem kleinen Abschnitt durch einen Meereseintritt unterbrochen und wurde 1983 zum Naturreservat erklärt.

Cliff Diving Inis Mór / Irland

Etwas irisches Wetterglück und die exzellente Leistung der vierzehn Athleten bei rauen, aber landestypischen Bedingungen sorgten für einen grandiosen vierten Stopp der Red Bull Cliff Diving World Series 2012 auf der grünen Insel Inis Mór vor der irischen Westküste. Mit der Tageshöchstwertung für einen Einzelsprung von 176.90 Punkten holte sich der Russe Artem Silchenko den zweiten Sieg in Folge vor Orlando Duque, der als Gesamtführender in die zweite Hälfte der Saison geht. Die 700 irischen Fans, die die begehrten Zuschauertickets für den Wettkampf - dem Stadtgespräch Nummer eins - gewonnen hatten, zollten der Klippensprungelite großen Respekt. Diese nutzte die 28 Meter zwischen Absprung und Landung für ihre beeindruckenden Sprünge ins beinahe rechteckige Becken von Serpent`s Lair.

Cliff Diving Boston / USA

Boston ist weithin bekannt als sportverrückte Stadt und beim fünften Stopp der World Series hat sich dieser Beiname einmal mehr bewahrheitet. 47.000 Zuschauer und mehr als zweihundert Boote drängten sich am späten Samstag Nachmittag um das Gebäude des “Institue of Contemporary Art”, um mitzuerleben wie der amerikanische Springer David Colturi vor heimischem Publikum seinen allerersten Podiumsplatz errang. Der Engländer Gary Hunt wiederholte nach 2011 seinen Sieg von der 27,5 Meter hohen Plattform an Amerikas Ostküste und der Kolumbianer Orlando Duque machte elf Positionen wett um am Ende auf dem zweiten Platz abzuschließen. Die Top 5 der Gesamtwertung bleiben unverändert, nur die Abstände sind kleiner geworden und machen diese Saison deshalb noch spannender.

Cliff Diving Wales / Großbritannien

Die World Series wurden dieses Jahr erstmals auf britischen Boden ausgetragen. Ungewöhnlich gute Wetterbedingungen, zumindest für walisische Verhältnisse, lockten mehr als 3.300 Zuseher in die sogenannte „Blaue Lagune“, gelegen in Südwest Wales. Der aus Muncie, Indiana, stammende und 2012 qualifizierte LoBue, kam zunächst verspätet zum Wettkampf – direkt vom Flughafen auf die Plattform, 27,5m. Seine Show beendete er mit einer Durchschnittswertung von 8,5 und gewann vor dem Kolumbianer Orlando Duque, dem aktuell führenden der Saison. Zudem waren unter den Springern gleich drei Briten vertreten – darunter der aus Leeds stammende Matthew Cowen, der, nachdem die Jury und der Sportdirektor seine Sprungkünste aus 27,5 Metern Höhe gesehen hatten, eine Last-Minute-Wildcard erhielt.

Mit dem nächsten und zugleich letzten Wettkampf der World Series 2012 bleiben nicht nur die Top Fünf, die sich automatisch für die folgende Saison qualifizieren, sondern ebenfalls der Titel des Red Bull Cliff Diving World Series Champion hart umkämpft. Die finale Entscheidung fällt auf der Arabischen Halbinsel, im Sultanat und Gastgeberland Oman.

Cliff Diving Wadi Shab / Oman

Smaragdgrünes Wasser, dramatische Felsformationen und omanische Leidenschaft lieferten die perfekte Bühne für die letzten drei-Sekunden-Flüge des Jahres im schluchtenartigen Tal zwei Stunden südlich der Hauptstadt Muskat. 5000 Zuschauer sahen das extrem spannende Kräftemessen und den allerersten Klippensprungwettbewerb auf arabischem Boden.

Es war das glühend heiße Finale, das jeder erwartet hatte und es war ein Kampf bis zum allerletzten Sprung. Orlando Duque aus Kolumbien, der als Gesamtführender in die Finalrunde ging, führte den letzten Sprung der Saison ins Wadi Shab im Sultanat Oman aus. Der Brite hatte gerade die tageshöchste Wertung mit 173.25 Punkten erzielt und der ganze Druck lag auf dem Kolumbianer. Sobald dieser ins Wasser eingetaucht war, war klar, dass sich der höhere Schwierigkeitsgrad für Gary Hunt bezahlt gemacht hatte - die Kampfrichter erkannten den beiden Springern die gleiche Punktezahl zu und krönten Gary Hunt zum dritten Mal mit dem Titel der World Series.


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