Wellness in Oberbayern

Wellness in Oberbayern

(Quelle: Tourismusverband München-Oberbayern)

(rf) Die ur-bayerischen Wohlfühl-Rituale erleben ihr Comeback – und mit ihnen die wertvollen Zutaten aus der Natur wie Heu, Schafwolle, Molke, Kräuter oder Früchte. In den Thermen, in modernen Hotel-Spas und unterwegs mit fachkundigen Führern bekommen Gäste somit die volle Packung Wellness mit altem Wissen verabreicht.

Rundum Schaf: Wollebad in Mittenwald
Eine Wohltat für gestresste Haut ist der natürliche Wirkstoff Lanolin, den auch die Wolle der Mittenwalder Bergschafe enthält. Luise Brandtner schwört deshalb auf das von ihr kreierte „Wollebad“. In breiten Bändern wickelt die Heilpraktikerin die Heilwolle um den Körper und lässt sie rund eine Stunde einwirken. Das Bad fördert den Selbstheilungsprozess des Körpers, baut Stress ab und fördert die Hautdurchblutung. Der Gast darf seine Wickel übrigens mitnehmen und kann sie bis zu 20 Mal wiederverwenden. Die Wickel kosten 33 Euro. (www.werdenfelser-schafwolle.de )

Gänseblümchen-Marmelade und mehr: Vitamine naschen in Mittenwald
In Mittenwald betreibt Udo Schönthaler seine kleine Feinkostmanufaktur und stellt Spezialitäten aus Wildkräutern und längst vergessenen Wildfrüchten her. In „Mary’s MarmeLaden“ gibt es Brot- und Fruchtaufstriche aus Gänseblümchen, Löwenzahn, Fichtenspitzen, Rotklee, Schlehen, Kornellkirschen, Walderdbeeren, aber auch Bärlauchkapern, bayerisches Olivenöl oder Brunnenkresse-Salz. Holunderblütensirup gehört genauso zu seinem Sortiment wie Mädesüß- oder Rotklee-Sirup, Liköre aus Buchenblättern, Löwenzahnblüten und Veilchen. Zusammen mit dem Wellnesshotel „Kranzbach" in Krün veranstaltet er auch Wildkräuter-Exkursionen mit anschließender Verarbeitung und Verkostung in der gläsernen Küche. (www.mittenwald.de)

Echt dufte: Kräuter im Dirndlstoff

Die Buckelwiesen der Alpenwelt Karwendel sind ein Naturjuwel. Mit bis zu 55 verschiedenen Kräuterarten pro Quadratmeter liefern sie jede Menge Zutaten für alpines Wohlgefühl. Luise Brandtner sammelt die Kräuter und Heublumen und füllt damit selbst genähte Säckchen oder Kissen aus Dirndlstoff. Damit können Gäste auch zu Hause noch wie im oberbayerischen Luftkurort Mittenwald kräftig durchatmen. Die mobile „Atemkur“ gibt es im Laden der Genossenschaft „Werdenfelser Land“ in Mittenwald. (www.werdenfelser-land.de)

Abtauchen mit Tiefenwärme: Bayerns ältestes Moorbad in Bad Aibling
Schwarzsehen aus Tradition: In Bad Aibling versinken die Menschen bereits seit 1838 im Moor und das ganz wohlig und entspannt. Damals setzten zwei Landärzte und ein Apotheker ihre Forschungen zum medizinischen Nutzen des Moores in die Praxis um. Ein Moorbad beugt außer Stress zahlreichen anderen Leiden vor, darunter Herz-Kreislauferkrankungen oder Osteoporose. Ruheräume, Dampfgrotten und verschiedene Saunen ergänzen das Angebot in der Therme. Übrigens: 2011 öffnet auf dem Gelände ein Moorbadehaus, das sich ganz dem „Schwarzen Gold“ widmet. (www.bad-aibling.de)

Wandern und Wellness am Tegernsee
Auf den Spuren von Königen, Jägern und Ziegenbauern wandern, die Annehmlichkeiten von Moor, Molke und Kräutern spüren und obendrein den Tegernsee mit seiner Bergwelt und den geschichtsträchtigen Orten erleben: Die neuen Angebote der Hotels „Parkresidenz Tegernsee“ und „Seehotel Überfahrt“ in Rottach-Egern und Hotel „Concordia“ in Bad Wiessee verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz. Gäste werden in die heilsamen Methoden und Anwendungsmöglichkeiten der Naturheilprodukte eingeweiht und gönnen sich eine Auszeit bei einer Kräuterstempel-Rückenmassage im Alpenkräuter- oder Molkebad. (www.seehotel-ueberfahrt.com)

Aktiv-Fasten mit Bergwandern in Lenggries
Abschalten, Ballast loswerden, die eigene Mitte finden. Wer zum Fasten ins oberbayerische Lenggries kommt, konzentriert sich aufs Wesentliche. „Man besinnt sich, überdenkt Dinge grundsätzlich, kehrt runderneuert zurück“, so Ute Merk. Sie ist ärztlich geprüfte Fastenleiterin und lädt im Rahmen der neuen „aktiven Gesundheitswochen“ zur Auszeit ins Tölzer Land. In Seminaren lassen Genießer ebenso wie sportlich Ambitionierte lästige Pfunde am Wegesrand liegen. Gefastet wird nach der original Buchinger-Methode, bei der die Entschlackung und Entgiftung des Körpers im Vordergrund steht. (www.toelzer-land.de)

Unterwegs mit der Kräuterhexe: Wildkräuter-Wanderung in Farchant

Wildkräuter schmecken nicht nur gut, sie sind auch besonders reich an Vitaminen. Aus Kräutern, die am Wegesrand wachsen, lassen sich sogar ganz einfach Cremes herstellen. Von der Frühjahrskur zum Entschlacken bis zur Stärkung unserer Abwehrkräfte für den Winter – Oberbayerns heimische Kräuter können zur Unterstützung unserer Gesundheit vielseitig eingesetzt werden. Wie, das weiß Kräuterhexe Heidi. Die Teilnahme ist kostenlos. (www.farchant.de)

Unten ohne: Barfußwandern im Karwendel
Tasten, hören, riechen, spüren und die Bergnatur genießen, dies alles bietet der „Mittenwalder Barfußwanderweg“ am Kranzberg. Barfußwandern ist gesund, stärkt Muskeln und Gelenke, fördert Herz und Kreislauf, härtet ab, kräftigt das Immunsystem und macht Spaß! Auf 1,6 Kilometern erleben die Besucher 24 ideenreiche, kitzelnde Stationen. „Unten ohne“ geht es über Schotter und Kies, Rinde, Moos und Tannenzapfen, durch erfrischendes Gebirgswasser sowie über saftige, federnde Bergwiesen. An der neuen Wasserstation darf nach Lust und Laune gespielt und gekneippt werden. Der Start ist am 1.223 Meter hoch gelegenen Berggasthof Sankt Anton, nahe der Bergstation des Kranzberg-Sesselliftes in Mittenwald. (www.alpenwelt-karwendel.de)






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