Ungewöhnliche Schlafstätten in Indonesien

Ungewöhnliche Schlafstätten in Indonesien

(rf) Öko-Lodge, Kloster, Hausboot oder Homestay - in Indonesien gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten mal anders zu nächtigen. Man kann nicht nur zwischen Luxusresort und Budget-Hotel wählen, sondern auch in ganz besonderen Unterkünften übernachten. Etwa mit Mönchen aufstehen, bei Einheimischen zur Ruhe kommen oder an Deck eines Hausboots mitten im Dschungel einschlafen ... Hier ein paar ungewöhnlcihe Schlaffstätten in Indonesien.

Übernachten im Öko-Resort

Das Öko-Resort Misool Eco Resort im Raja Ampat Archipel liegt auf der privaten Insel Batbitim umgeben von feinstem weißem Sandstrand und türkisblauem Wasser. Auf die Gäste warten acht Cottages, die lokale Naturmaterialien mit modernem Komfort nach europäischem Standard verbinden. Besonders Taucher und Schnorchler sind hier richtig - in den Lagunen gibt es zahlreiche Fische und schillernde Korallenriffe zu entdecken. Mit verschiedenen Projekten wollen die Betreiber das Ökosystem schützen. So ist auf das Engagement der Besitzer hin ein 1.220 Quadratkilometer großes Meeresschutzgebiet entstanden, unter anderem speziell für Mantarochen und Haie. Dazu kommt ein Fischereiverbot in bestimmten Gewässerabschnitten. Gemeinsam mit den Einheimischen werden die Schutzräume durch die Angestellten des Resorts kontrolliert. Die Hilfe der Gäste ist bei Renaturierungs-Programmen für Korallenriffe und bei Aufklärungsprojekten über Mantarochen willkommen. (www.misoolecoresort.com)

Schlafen auf dem Hausboot
Eine besondere Weise, sich den Inselwelten Indonesiens zu nähern, garantiert der Aufenthalt auf einem traditionellen Hausboot. Die sogenannten Klotoks tuckern zum Beispiel durch die Flussarme Kalimantans, dem indonesischen Teil von Borneo. Dort können Reisende den Tanjung National Park auf verschiedenen Touren entdecken. An Bord sorgen Kapitän plus Crew, Koch und Guide für einen reibungslosen Dschungelaufenthalt. Tagsüber legen die Abenteurer für Trekkingtouren durch den Park und zu Orang-Utan-Camps an, nachts schlafen sie unter Moskitonetzen auf Deck. (www.borneo-indonesia.com)

Aufstehen mit Mönchen
Der buddhistische Tempel im Brahmavihara Arama Kloster im Norden Balis öffnet für Besucher regelmäßig seine Türen – nicht nur für Tagesgäste, sondern auch für längere Aufenthalte. Innerhalb von (englischsprachigen) Mediationskursen haben Reisende die Möglichkeit, zehn Tage lang das Leben der Mönche zu teilen, vorausgesetzt, sie berücksichtigen die Klosterregeln. Angeleitet durch verschiedene Lehrer üben sich die Besucher in einer ganz bestimmten Meditationstechnik, die unter anderem strikte Schweigephasen beinhaltet. (www.brahmaviharaarama.com)

Leben bei Einheimischen
Homestays, Losmen oder Penginapan heißen die Unterkünfte, die eine preiswerte Alternative zu herkömmlichen Hotels darstellen und den Kontakt zu Einheimischen ermöglichen. Oft werden sie als Familienpension geführt, teilweise wohnen die Besucher aber auch mit den Gastgebern zusammen und werden in das Familienleben miteingebunden. In der Regel sind die Homestays einfach gehalten, mit traditionellem Mandi-Bad – Wasserbottich mit Kelle – statt Dusche, einige größere Unterkünfte mit mehreren Zimmern verfügen teilweise sogar über einen Pool. Die Preise für die Übernachtung starten bei 3 €, gute Losmen finden sich in jedem größeren Ort. Eine besonders große Auswahl an Unterkünften bietet die Stadt Sawahlunto in West-Sumatra. Dort können Besucher zwischen 53 zertifizierten Homestays wählen. (www.homestaysawahlunto.com)


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