Hochbett mit Tiefblick: Schlafen in der Steilwand

Hochbett mit Tiefblick: Schlafen in der Steilwand

(Quelle: A. Stückl)

(rf) In den Ammergauer Alpen schlafen Abenteurer im Portaledge unterm Kofel-Gipfel: Sie ist etwa so breit wie ein Doppelbett, die kleine Plattform, die unterm Gipfel an der Steilwand hängt. Unter ihr tut sich ein fast 450 Meter tiefer Abgrund auf. Was eigentlich für Extrem-Kletterer gedacht ist, die auf ihren vertikalen Touren ein Nachtlager im Fels improvisieren müssen, dient Mutigen nun als einzigartiges Hochbett. Bergführer Simon Bartl geleitet Abenteurer auf die Plattform, hilft ihnen beim Abseilen vom Gipfel. Nach einer unvergesslichen Nacht, die eigentlich viel zu schade zum schlafen ist, wirft Bartl, der je nach Teilnehmerzahl auf einer eigenen Plattform schlummert, den kleinen Gaskocher an und begrüßt den Tag und seine Begleiter mit frisch gekochtem Kaffee. Damit die Tour auch wirklich zum Erlebnis wird, bietet der 38-Jährige sie nur bei sicherem Wetter an.

Wer wissen will, wie man in Deutschlands exklusivstem Doppelbett schläft, zahlt pro Person 250 Euro inklusive Wanderung auf den Gipfel, Abseilen, Brotzeit, Schlafsack und natürlich Kaffee. Übrigens: Kletter-Kenntnisse werden für die Touren nicht vorausgesetzt. Weitere Informationen unter www.ammergauer-alpen.de.


Sponsored Post







Social Media: Facebook - Twitter - Instagram


StartseiteReise-RSSSitemapKonzept / MediaImpressum & DatenschutzGewinnspielBuch-Tipps