Schneeschuhwandern mal anders in Österreich

Schneeschuhwandern mal anders in Österreich

(rf) Bei Schneeschuhwanderungen abseits der Pisten kann man in vielen Regionen Österreichs die weiße Winterlandschaft entdecken oder Tiere im Schnee beobachten. Bei Wanderungen durch schneebedeckte Wiesen und Wälder lässt sich in der Natur neue Kraft tanken. Auf Schneeschuhen durchstreift man etwa in Kufstein die winterliche Landschaft, pausiert zwischendrin und lässt unter Anleitung eines Guides nach den Regeln der chinesischen Entspannungstechnik Qigong klare frische Luft durch den Körper strömen. Wer sich widerum in Imst auf Schneewanderschaft begibt, erlebt gefrorenes Wasser in vielen Facetten – da geht’s vorbei an erstarrten Wasserfällen und kleinen, eisbedeckten Seen. Zwei Tage lang das Krimmler Achental erkunden, diese Gelegenheit bietet eine Schneeschuhwanderung in den Hohen Tauern im SalzburgerLand. Übernachtet wird im historischen Krimmler Tauernhaus, wo einst auch die „Samer“, die Lastenträger der Berge, lagerten. Bei einem Spaziergang über die dicke Eisdecke des Neusiedler Sees lassen sich faszinierende Eisschollen bestaunen, die sich meterhoch auftürmen und bizarre Gebilde formen. Wenn die Nacht über den Bregenzerwald hereinbricht, marschieren Gäste im Schein des Mondlichts von Au-Schoppernau über Wieden bis ins wildromantische Dürrenbachtal. Treffpunkt für die Tour ist das Hotel-Restaurant Schiff, wo die Gäste nach Wunsch auch ihr Nachtquartier beziehen. Und das Landhaus Karlbauer am sonnigen Ramsauer Hochplateau in der Steiermark entführt Besucher wöchentlich zu einer romantischen Fackelwanderung über die hügelige Landschaft der Ramsau.

Die glitzernde Wunderwelt bei kristallklarer Sicht von oben betrachten, dazu haben Besucher in der Naturparkregion Lechtal-Reutte Gelegenheit. Gäste stapfen mit Schneeschuhen über die 200 Meter lange und mit 105 Metern höchste Hängebrücke Europas und verschaffen sich eine neue Perspektive auf die bezaubernde Winterlandschaft. Auch in Filzmoos nehmen Besucher die Vogelperspektive ein, wenn sie im Weidenkorb eines Heißluftballons über verschneite Hänge schweben.

Wie die Tiere den frostigen Temperaturen trotzen, dieser Frage gehen Besucher am Neusiedler See gemeinsam mit einem Nationalpark-Ranger nach, wenn sie sich zwischen Dezember und Februar wöchentlich auf die Spur von Ente und Ziesel begeben. Immer samstags im November können Gäste außerdem das Naturschauspiel „Gänsestrich“ beobachten, bei dem tausende Grau-, Saat- und Blässgänse in Keilformation am Himmel entlangziehen. Am Fuße des Großglockners, im wildromantischen Kärntner Fleißtal, geht es jeweils montags gemeinsam mit einem Nationalpark-Wildhüter auf eine „Wildnis des Winters“-Tour, bei der sich mit etwas Glück die „Big Five“ der Alpen – Steinadler, Steinbock, Gämse, Bartgeier und Schneehuhn – erspähen lassen. Ausgestattet mit einem leistungsstarken Fernrohr machen sich Gäste im hinteren Defereggental entlang der Schwarzach auf den Weg in Richtung Staller Sattel, immer den Spuren des Gamswilds folgend. Mit Tieren, denen die Kälte nichts anhaben kann, erkunden Besucher die Olympiaregion Seefeld – etwa bei einer romantischen Nachtkutschenfahrt, einer Schlittenrunde mit Huskys oder einer Lamatour ins Karwendel. Und wie Schweine und Kühe im Stall den Winter verbringen, lässt sich bei einem der Gastgeber von Urlaub am Bauernhof nachgehen, etwa bei Herlinde und Herwig Erhard im Vorarlberger Silbertal. Da unternehmen die Gäste gemeinsame Kutschenfahrten und backen mit der Bäuerin herzhaftes Kletzenbrot.

Leichte Bewegung mit Genuss zu kombinieren, diese Gelegenheit haben Gäste beim Langlaufen bei der Blaa-Alm in Altaussee. Die 1,4 Kilometer lange Route durch die glitzernde Winterwelt startet und endet beim gemütlichen Almgasthof, wo Spezialitäten wie Kasnocken aus der Pfanne in der gemütlichen holzgetäfelten Stube warten. Vom Langlaufzentrum Rettenbachalm geht‘s im Shuttlebus nach Bad Ischl, wo sich kalte Zehen bei einem Bad im Solewasser des EurothermenResorts aufwärmen. Auf zwei Brettern durch den Schnee ziehen, diese Gelegenheit gibt es bei ausreichend Schneelage auch auf acht Loipen in Wien. Wer sich im Eisstockschießen üben möchte, hat im barocken Ambiente des Gartens des Wiener Liechtensteinmuseums im 9. Bezirk ab Ende November Gelegenheit dazu. Für innere Wärme sorgen Maroni, Bratäpfel und andere Leckereien. Gleich fünf Eisstockbahnen laden im Großarltal zu geselligen Turnieren. Eine gute Gelegenheit, von den Eisstock-Profis zu lernen, bietet das wöchentliche Hüttschlager Gästeturnier. Besonders abenteuerlustige Besucher erkunden auch die bizarre Welt unter dem Eis und tauchen am burgenländischen Neufelder See unter die Eisdecke ein. Dem wohl beliebtesten Kunstobjekt aus Schnee, dem Schneemann, widmet Hermagor in Kärnten alljährlich ein Fest. Da lassen sich die Besucher original faschierte „Schneemannlabalan“ schmecken und unternehmen Rutschpartien über die Hüften von „Leopold“, einem der größten Schneemänner Österreichs. Von den Gassen der Gemeinde Göstling bis hinauf ins Skigebiet Hochkar in Niederösterreich reicht die Freiluftgalerie, die im Februar Schneemänner in allen Größen offenbart. Da legen Besucher selbst Hand an und schaffen lustige Kunstwerke aus dem Schnee – Kohlen und Karotten gibt‘s im Tourismusbüro.

Weitere Informationen
- Kufstein: www.kufstein.com
- Imst: www.imst.at
- Nationalpark Hohe Tauern: www.nationalpark.at
- Neusiedler See: www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at
- Au-Schoppernau: www.au-schoppernau.at
- Landhaus Karlbauer: www.karlbauer.at
- Naturparkregion Lechtal-Reutte: www.lechtal-reutte.com
- Filzmoos: www.filzmoos.at
- Blaa-Alm, Altaussee: www.ausseerland.at, www.blaa-alm.at
- Bad Ischl: www.badischl.at
- Wien: www.wien.gv.a






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