Turkmenistan: Jeep-Tour durch die Karakum-Wüste

Mit dem Geländewagen durch die Wüste Karakum

(Quelle: nomad)

Turkmenistan: Jeep-Tour durch die Karakum-Wüste

(rf) Turkmenistan, ein Binnenstaat in Zentralasien am Kaspischen Meer, wird zu vier Fünfel der Landesfläche von der Karakum-Wüste bedeckt. Diese besteht aus weiten Tonebenen mit vereinzelten Akazien und Saksaulsträuchern, die sich mit Sicheldünen, flachen Wadis und Salzseen abwechseln. Grasende Schafe, Ziegen und Kamele kündigen die wenigen Siedlungen an. Außergewöhnliche Naturschauspiele bieten die Kalksteinkliffs von Yangikala und die vielfarbigen Seen im alten Flussbett des Uzboy inmitten der Wüste. In diese einzigartige und bisweilen bizarre Landschaft wird vom Reiseveranstalter nomad eine 20-tägige Geländewagen-Expedition angeboten. Zwischen dem Besuch der modernen, marmorglänzenden Hauptstadt Ashgabat zu Beginn der Reise und dem Erbe der Seidenstraße in der alten Oasenstadt Merw am Ende der Reise liegt eine Reise durch die Landschaften Turkmenistans rund um die Karakum-Wüste. Die Route verknüpft die monumentalen Kalksteinfelsen bei Yangikala mit einer Erkundung des historischen Wüstenflusses Uzboy. An den Ufern des Uzboy kämpften einst die Perser unter Kyros gegen die Massageten, geführt von der legendären Herrscherin Tomyris. Heute ist sein Flussbett oftmals komplett ausgetrocknet, aber an vielen Stellen haben sich auch salzige Seen gebildet, die je nach Mineralgehalt in den verschiedensten Farben schillern. Ein atemberaubendes Naturschauspiel bietet der Gaskrater Darwaza, von Einheimischen das Tor zur Hölle genannt. Bei Bohrungen im Jahr 1971 stießen hier russische Geologen auf eine mit Gas gefüllte Höhle, deren Decke einstürzte und den Krater bildete. Um das Ausströmen giftiger Gase zu verhindern, wurden diese in Brand gesetzt. Man nahm an, dass sich die Vorkommen innerhalb weniger Wochen erschöpft haben würden. Diese Annahme erwies sich nicht als richtig. Besonders in der Nacht bietet der schwarzwandige Krater mit den leuchtenden und lodernden Flammen ein beeindruckendes Schauspiel. Auf dem Weg durch die östliche Karakum, hin zu der nahezu vegetationsfreien Wüste Djinlikum, liegen nur wenige Siedlungen. Diese Orte sind von der Außenwelt nahezu abgeschlossen: weder Elektrizität, noch eine Telefonverbindung, noch Gas- oder Wasserleitungen erreichen sie. Doch die Menschen hier freuen sich über jeden Besuch und lassen die Reisenden beim Melken der Kamelstuten oder Backen des traditionellen Brotes gerne am Leben in der Wüste teilhaben. Die Reise wird 2014 und 2015 an fünf Terminen angeboten und kostet pro Person ab 3.880 Euro.

Weitere Informationen unter www.nomad-reisen.de/angebot.php?arid=16794


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