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Algarve

(rf) Portugals südliche Küste ist für die meisten Besucher zum Inbegriff des unbeschwerten Strand- und Badeurlaubs geworden. Selbst im Hochsommer, wenn das Thermometer schon mal über 30 Grad klettert, lässt die frische Brise vom Atlantik die Temperaturen angenehm erscheinen. Unzählige große und kleine Buchten laden mit ihrem feinen, goldgelben Sand und dem glasklaren türkisfarbenen Wasser dazu ein, die Seele baumeln zu lassen.

Al Gharb – der Westen, so nannten die Mauren einst die westlichste Provinz ihres Reiches, die sie rund 500 Jahre lang durch die Regentschaft entscheidend prägen sollten. Noch heute finden sich in Architektur und Sprache an der Algarve Spuren des maurischen Einflusses. So deuten die vielen Ortsnamen der Region, die mit „al“ beginnen, auf den arabischen Ursprung hin. Silves, das Städtchen etwa 20 Kilometer nördlich der lebhaften Handels- und Hafenstadt Portimão, war damals Hauptstadt und somit bedeutender als Lissabon. Die Mauren hatten es im 12. Jahrhundert zum kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Zentrum ausgebaut. Stolz zeugt die dominante Burg aus rotem Sandstein, die über Silves thront, von der einstigen Macht der kleinen Stadt am Rio Arade.

Längst ist die Algarve mehr als ein Sommerziel mit Marinas, Freizeitparks für die ganze Familie und einem pulsierenden Nachtleben. Auch als Winterziel erfreut sich die Algarve wachsender Beliebtheit. Dank des milden Klimas – die Temperaturen liegen durchschnittlich zwischen 15 und 20 Grad – kann man zu Weihnachten die Orangen direkt vom Baum pflücken, und bereits Ende Januar überzieht die Region ein Blütenmeer der Mandelbäume. Das lockt nicht nur Golfer. Immer öfter machen sich auch Wanderer und Radfahrer auf, um das Land mit seinen langen Stränden und malerischen Hügeln zu erforschen.

Faro, die Hauptstadt der Region, teilt die rund 150 Kilometer lange und etwa 40 Kilometer breite Algarve geografisch in zwei Küstenabschnitte. Nach Westen zieht sich bis zum Cabo de São Vicente der Barlavento mit den steilen Felsformationen, die von unzähligen Badebuchten unterbrochen werden. Wilder und unberührter wird es dann an der Westküste der Algarve, der Costa Vicentina. In diesem Naturpark findet man selbst im Hochsommer einsame Strände, seltene Blumen und viele Vögel.

Östlich von Faro zur spanischen Grenze am Rio Guadiana öffnet sich der Sotavento zu fast endlos langen Sandstränden mit vorgelagerten Lagunen. Höhepunkte sind Tavira, das Klein-Venedig der Atlantikküste, und das Grenzstädtchen Vila Real de Santo António.

Algarve-Reisende sollten auch das Hinterland erkunden, beispielsweise die Serra de Monchique. Sanft schlängelt sich die Straße von der quirligen Einkaufsstadt Portimão vorbei an Korkeichen und Eukalyptus-Wäldern hinauf nach Caldas de Monchique, einen verschlafenen Kurort mit Heilquelle gegen Rheuma und Magenleiden. Von dort führt der Weg ganz nach oben zum Gipfel des Foia auf 902 Metern Höhe. Bei klarer Sicht wird die Auffahrt durch einen fantastischen Blick über die Küste belohnt.


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