Nicaragua

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Länderinformationen Nicaragua

(Quelle: Instituto Nicaragüense de Turismo)

(rf) Das Land grenzt im Norden an Honduras und im Süden an Costa Rica sowie im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik. Im Norden erstrecken sich die Cordilleres Isabella. Hier liegt auch der Lago de Managua. Zahlreiche Vulkane, wie der bekannte Momotombo, erheben sich nordwestlich des Sees. Der größte See Zentralamerikas, der Lago de Nicaragua, liegt im Südwesten des Landes. Knapp 20 Prozent der Landesfläche sind als Reservate oder Nationalparks geschützt. Man findet einen wahren Reichtum an Flora und Fauna. Über 6.500 verschiedene Pflanzenarten sowie 15.000 Insekten-, 650 Fisch-, 3.700 Muschel- und 1.400 andere Tierarten gibt es hier.

(Quelle: Instituto Nicaragüense de Turismo)

Unter Reisenden gilt Nicaragua noch als Geheimtipp. Der kleine Staat in Zentralamerika bietet eine Vielfalt aus Vulkanen, Regenwäldern und Seen, Traumstränden und imposanten Kolonialstädten. Touristen findet man vor allem an den weißen Pazifikstränden, im Künstlerdorf Masaya oder in der Kolonialstadt Granada. Weitere touristische Sehenswürdigkeiten sind der rauchende Schlund des Masaya-Vulkans und das Insellabyrinth des Solentiname-Archipels im Gran Lago.

Managua

(Quelle: Instituto Nicaragüense de Turismo)

In der Hauptstadt des Landes, Managua, leben rund ein Drittel der Bevölkerung. Sich hier zurechtzufinden, ist gar nicht so einfach. Es gibt weder Straßennamen oder andere Orientierungspunkte. Die Stadt wurde 1972 von einem schweren Erdbeben fast vollständig zerstört. Noch heute sieht man die Überreste der zerstörten Gebäude, etwa am Plaza de la República, wo im Inneren der einstigen Kathedrale Bäume wachsen. Besonders sehenswert sind der kolonialzeitliche Palacio Nacional de la Cultura, die Cathedral de Managua und der Regierungssitz Casa Presidencial. Der palmenumsäumten Seepromenade El Malécon und den Märkten Mercado Oriental und Mercado Roberto Huembes sollte man ebenfalls einen Besuch abstatten.

Granada

(Quelle: Instituto Nicaragüense de Turismo)

Granada liegt nahe der Hauptstadt Managua und ist auch bekannt als La Gran Sultana. Sie gilt als eine der schönsten Stadt Nicaraguas und liegt an der Westküste des großen Nicaragua Sees. Hier spürt man noch den kolonialen Geist, der zwischen den Häusern und Gebäuden lebt. Neben Leon ist Ausgangspunkt ist der zentral gelegene Colón Park. In einer Seitenstraße befindet sich das Rathaus und in der Nähe die Kathedrale. Um Granada liegt das Naturreservat Volcán Mombacho, der Nicaragua See und Isla del Muerto, wo sich einige Steinskulpturen befinden.

Nationalpark Masaya Vulkan

(Quelle: Instituto Nicaragüense de Turismo)

Der Masaya Vulkan, auch bekannt unter dem Namen Popogatepe, gilt als einer der aktivsten Vulkane Amerikas. Der Nationalpark wurde 1979 gegründet. Der vulkanische Komplex befindet sich auf 54 km⊃2; und besteht aus zwei Vulkanen und 5 Kratern, wovon einer aktiv ist. Nach dem Ausbruch in 1670 entstand 2 Jahrhunderte später der Krater Santiago. Er stößt täglich größere Mengen von Schwefeldioxidwolken aus. Im Park befinden sich einige pre-kolumbianischen Gegenstände, denn die Ureinwohner glaubten, ein Vulkanausbruch symbolisiert den Zorn der Götter.

Aktivitäten

(Quelle: Instituto Nicaragüense de Turismo)

In Nicaragua finden nicht nur abenteuerbegeisterte Urlauber zahlreiche Aktivitäten, bei denen man Land und Leute kennen lernen kann und/oder den besonderen Adrenalin-Kick findet. Neben den unten aufgeführten Freizeitmöglichkeiten werden u. a. Kajak, Canopy, Segeln, Mountainbiking oder Skifahren auf einem aktiven Vulkan angeboten.

Tauchen und Schnorcheln
Nicaragua hat unzählige Tauch- und Schnorchelreviere: Ob im türkisblauen Wasser der Karibik, nahe der Insel del Maiz (Corn Island) mit seinem Korallenriff oder in tiefblauem Pazifik nahe San Juan del Sur oder im Süßwasser des Kratersees des Vulkanes Apoyo.

(Quelle: Instituto Nicaragüense de Turismo)

Hochseiltouren
7 % der weltweiten Artenvielfalt befinden sich in den tropischen Wäldern von Nicaragua. Hochseiltouren über die Baumwipfel bieten ein gutes Panaroma auf die majestätischen Vulkane und es finden sich gute Aussichtspunkte auf Flora und Fauna Hochseiltouren werden im ganzen Land durchgeführt, sei es in den Regenwäldern, über Seen, Flüssen oder über Kaffeeplantagen. Reiseveranstalter bieten verschiedene Touren an, z.B. zum Monbacho Vulkan in der Nähe von Granada: Abseilen in 20 Meter Tiefe von einem 250 Jahren alten Kapokbaum.

Surfen
Die Strände von Nicaragua, vor allen Dingen an der Pazifikküste, stechen durch ihre Schönheit hervor. San Juan del Sur ist ein beliebter Sufer-Strand. Er liegt im Südwesten und war auf der „Quicksilver’s The Crossing 2003“ ein Stop auf der Suche nach der weltweiten perfekten Welle. Als Geheimtipp unter Surfern gilt Maderas.

(Quelle: Instituto Nicaragüense de Turismo)

Sportfischen
Sportfischen wird als Geheimtipp für Sportfischer gehandelt, da noch keine Überfischung in den Seen und Meeren stattgefunden hat. Zwei Ozeane, große Seen, viele Flüsse und Teiche haben einiges zu bieten. Jedes Jahr im September findet am Fluß San Juan und auf der Insel Ometepe das große Turnier des Sportfischens statt. Sie ist die zehntgrößte Insel der Welt, die in einem Süßwassersee liegt. Den Nicaraguasee hält man für einen der interessantesten Süßwasser-Fischfangplätze der Welt.

Trekking
Um die Naturwunder Nicaraguas ohne Hektik zu genießen, ist Wandern angesagt. Wanderpfade und Führer im Naturpark des Vulkans Mombacho erklären die einheimische Vegetation, die u. a. aus tausenden von Orchideen besteht. Für Abenteuer gibt es fünf aktive Vulkane, die man besteigen kann. Im Norden befindet sich der Regenwald „Selva Negra“, dort kann man einiges über Kaffeeplantagen lernen. Auf der Insel Ometepe kann man zwei weitere Vulkane besteigen: Concepción und Maderas. Maderas bietet Petroglyphen, Kaskaden und eine wunderschöne Kraterlagune.

Heißluftballonfahrten
Über Vulkane, Regenwälder und Seen fahren Heißluftballons. Sie bieten eine unglaubliche Panorama Sicht über die Natur und Architektur. Die mutigen Abenteurer wagen sich in die Turbulenzen der Vulkane.

Tipps von Reissbloggern

Steckbrief

  • Klima: tropisch
  • Lage: Zentralamerika
  • Größe: 130.700 Quadratkilometer
  • Hauptstadt: Managua
  • Bevölkerung: 5,5 Millionen Einwohner, davon ca. 15% indigener und afrokaribischer Abstammung
  • Sprache: Spanisch, Creol (Karibik-Englisch), Indiosprachen (Miskito, Sumu, Rama, Garífuna)
  • Regierungsform: Republik mit präsidialer Verfassung
  • Währung: Nicaraguanischer Córdoba
  • Religion: 87 Römisch-katholisch (Erzbischof Leopoldo Brenes) (80%), protestantische Religionsgemeinschaften (20%)

Weitere Informationen

Nicaraguanisches Institut für Fremdenverkehr: www.visitanicaragua.com (spanisch)
Auswärtiges Amt: www.auswaeriges-amt.de (deutsch)

Karte Nicaragua / Hauptstadt: Managua


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